Von verpatzten Chancen und einem flauen Gefühl

Ich sitze hier seit einer guten Stunde und versuche die Überschrift für den Blogpost zu verfassen. Irgendwie will das nicht so recht werden. Vor dem Spiel hatte ich viele Aufhänger – grade die Frage ob Wolfsburg uns wieder in unsere Schranken weist, war mehr als präsent. Das haben sie zum Glück nicht. Die Aussage mag dem ein oder anderen vielleicht komisch vorkommen, schließlich haben wir keinen klaren Sieg vom Platz getragen. Aber mal ganz ehrlich? Das haben unsere Jungs selber verbockt!

Wir hätten schon nach der ersten Halbzeit mit mindestens 3 Toren vorne liegen müssen. Wer sich so viele Chancen durch die Finger gleiten lässt, der darf sich über ein Unentschieden nicht beschweren. Die Zahl der Fehlpässe war extrem hoch und wenn der Gegner in der Mitte zu macht, dann haben wir noch immer ein Problem. Sicher, Wolfsburg hat in manchen Situationen nicht schön gespielt und ich muss gestehen, die ein oder andere Schirieentscheidung habe ich auch nicht verstanden (was durchaus an mir und nicht an ihm liegen kann), aber dass wir nicht gewonnen haben, war unsere eigene Schuld.

Allerdings gab es auch Dinge, die mich positiv überrascht haben. Großer Spitzenreiter ist da André Schürrle. Sicher kann er noch mehr, aber ich habe ihn zum ersten Mal seit langem wieder richtig effektiv erlebt und das Gefühl gehabt, dass er aktiv mit der Mannschaft zusammen spielt. Das mache ich nicht nur an seinem Tor fest, das mir echt gut gefallen hat, sondern grade an seiner gesamten Leistung in der ersten Halbzeit.

Gewohnt stark waren auch unsere Außenverteidiger. Da waren zwar einige Szenen bei, in denen mir das Herz in die Hose gerutscht ist, aber es macht immer wieder Spaß ihnen bei der Arbeit zuzuschauen. Besonders imponiert hat mir, dass sich das Publikum um mich nicht hat unterkriegen lassen. Sicher, da wurde viel geflucht, aber es sind erstaunlich viele da geblieben und haben sich von unseren Jungs verabschiedet und das finde ich stark.

Was bleibt ist ein flaues Gefühl im Magen. Ich glaube nach wie vor daran, dass unsere Jungs den direkten Einzug in die Königsklasse schaffen können, aber das Leben ist nun mal kein Konjunktiv. Vor uns liegen noch ein paar Spiele und grade Schalke dürfte nicht einfach werden. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und zumindest der Kampfgeist ist schon da.

Wie würdet ihr das Spiel bewerten?

Das Spiel in Mainz in wenigen Worten

Ich habe ja gestern schon angedeutet, dass ich mir zum Spiel unserer Jungs in Mainz nicht wirklich viel Meinung bilden kann. Die Konferenz auf Sky bescherte mir zwar einen interessanten Spieltag und viele schöne Tore – nur auf den entfesselten Kommentatoren-Ruf „Tor in Mainz“ habe ich leider vergebens gewartet. Dafür hieß es irgendwann – während entweder die Bayern / Düsseldorfer oder die Schalker / Dortmunder auf das gegnerische Tor rannten – „Elfmeter in Mainz“! Mist, habe ich nicht nur laut gedacht. Nur wenige Sekunden zuvor schaltete die Sky-Regie von Mainz nach Irgendwo, während der Ball gerade in Richtung unseres Strafraum segelte. Klar, dass dieser Elfer nicht für die Werkself gepfiffen wurde.

Warum er überhaupt gepfiffen wurde, bleibt das Geheimnis der Schiedsrichter und der Regelerfinder im Deutschen Fußball. Möglich, dass dieser – und andere Elfer in jüngster Vergangenheit – bei strenger Auslegung und Interpretation mit den Fußballregeln des DFB konform gehen (sucht euch die entsprechende Passage einfach raus). Wenn dem so ist, sollte hier schnellstens was passieren. Oder es werden auch weiterhin Elfmeter aufgrund eines Handspiels gepfiffen, wenn …

  • … Abwehrspieler dem eigenen Mann den Ball von hinten an den Oberarm köpfen!
  • … Spieler, durch den Einsatz ihrer Hände, Verletzungen im Bereich des Kopfes oder anderer lebenswichtiger Bereiche verhindern!
  • … der Arm, der nun einmal an der Schulter hängt, nicht schnell genug abgeschraubt werden kann, wenn ein abgefälschter Ball in Bruchteilen von Sekunden auf ihn zurast!

Und dann noch das Ding mit der unnatürlichen Bewegung zum Ball. (Schutz)Reflexe werden nicht über das Gehirn (bewusste Rektion), sondern über das Rückenmark (unbewusster Reflext) ausgelöst – ein natürlicher Vorgang ist und bleibt das allemal. Bewusst steuern kann der Spiele diesen Reflex – anders als eine Reaktion – aber nicht.

Na ja, lasst uns nicht so tun, als wäre der Unrechts-Elfer der alleinige Grund für die Pleite in Mainz. Einige wenige Szenen gönnten mir die deutschen TV-Sender (Sportstudio konnte ich leider nicht sehen) ja vom Spiel meiner Leverkusener Jungs. Und die eine oder andere hätte durchaus mit einem Treffer beendet werden können / müssen!

Aber unser Motto kann nur lauten: Kopf hoch und weiter kämpfen – es gibt noch viel zu tun. Der Blick auf die Tabelle macht das deutlich: Die Königsblauen entwickeln sich wohl stabil zu unserem größten Gegner im Kampf um den dritten Platz. Deshalb war ich gestern klar auf Seiten der Dortmunder, die wegen mir ab sofort jedes Spiel gewinnen können – genau wie die Bayern nach dem nächsten Spieltag. Solange die beiden Teams unseren potenziellen Gegnern die Punkte abnehmen – sehr gerne! Platz Drei muss unser Ziel sein und wenn es mehr wird, sagen wir nicht nein.

Gegen die Bayern heißt es punkten! Nicht um den kommenden Meister in dieser Saison zweimal geschlagen zu haben. Sondern weil jeder Sieg, jeder Punkt, ein Schritt Richtung Champions-League ist. Und dafür müssen wir alle am Samstag wieder alles geben.

Wir für euch – ihr für uns!

Nur 48 Stunden: Ein Sieg, eine Niederlage und viele Gedanken

Das war es also, unser Spiel gegen Augsburg. Sichere drei Punkte. Das wird nicht schwer. Das war der Grundtenor vor dem Spiel und ich habe es auch geglaubt. Jetzt stehe ich da und bin um einige Erkenntnisse reicher. Augsburg hat uns nicht nur gezeigt, dass wir ein Problem im Mittelfeld mit engen Räumen haben, das unser Mittelfeld an sich gestern ein großes Problem war aber auch dass Kies ein ganz Großer ist.

Ich war nie ein übermäßiger Kies-Fan. Er ist ein toller Spieler und ist super wichtig für die Mannschaft, aber ich habe meinen Fokus nie (nur) auf ihn gelegt. Gestern hat er aber mal wieder gezeigt, wie großartig er sein kann. Im Sturm ist er ja ohnehin sehr gut aufgehoben, aber wenn es gestern in der Abwehr eng wurde, dann war er da und wenn es im Mittelfeld mal wieder nicht weiter ging hat er die Bälle geholt und verteilt. Wenn ich ganz ehrlich bin, hat er mir im Mittelfeld gestern besser gefallen als all unsere gesetzten Mittelefeldspieler. Ohne da jetzt auf Namen rumzureiten: ein großer Teil unseres Mittelfelds hat mir gestern so gar nicht gefallen.

Dennoch zählen am Ende diese drei, wirklich wichtigen Punkte. Wir haben den Anschluss an Dortmund nicht verloren und das ist gut. Es gibt noch einiges zu tun, für unsere Jungs – aber das Spiel hätte auch anders ausgehen können. Ich habe gestern auf jeden Fall sehr gezittert und konnte mich auch erst nach dem Abpfiff halbwegs entspannen.

Entspannung ist dabei auch das Stichwort. Habe ich vor zwei Wochen noch den D-Block gelobt? Vergesst es. Es tut mir wahnsinnig leid, für die Einzelnen, die da alles geben, aber das war gestern ein Trauerspiel. Da wurde nicht mal mit geklatscht und das obwohl der C-Block und auch D1 und weite Teile von D2 alles gegeben haben und wirklich großartig waren. Das macht mich traurig, denn wie sehr unser Anfeuern beflügeln kann, hat man in dem Spiel gegen Dortmund doch gesehen. Nur weil der Gegner Augsburg heißt, muss man sich nicht derart hängen lassen. Oder nutzt ihr die Fastenzeit und verzichtet auf Stimmung? Fänd ich persönlich ja sehr schade.

Das war nicht das einzige Spiel diese Woche. Donnerstag ging es schon hoch her in der BayArena.

„Klaus, wie war das Spiel für dich?“

Cathy, es war vor allem eins: nass, kalt und auf meiner Position direkt zwischen den Spielerbänken vor allem mit einer völlig neuen Perspektive versehen. Das ist schon spannend, direkt bei den Akteuren zu sitzen.

Ansonsten habe ich ja schon einen kleinen „Einspruch“ erhoben – nicht gegen das Spiel unserer Werkself, sondern gegen die Art und Weise, wie in einigen Kreisen mit der Niederlage umgegangen wurde. Dieses ganze Rotationsthema will ich hier gar nicht mehr aufwärmen. Aber vielleicht sollte eins zu Denken geben: Die am Donnerstag von vielen so vermisste (entschuldigt den Ausdruck) „A-Elf“ hat gegen den Tabellenvorletzten der Bundesliga mal so eben 2-1 gewonnen – macht mit diesem Satz, was ihr wollt!

Am Donnerstag ging es gegen eine europäische Topmannschaft und unsere Schwarz-roten haben nicht nur auf Augenhöhe mitgespielt. Nein, sie waren die bessere Mannschaft. Dass wir uns dafür nicht viel kaufen können weiß ich auch. Aber für das Spiel am Donnerstag in Lissabon sehe ich noch jede Möglichkeit des Weiterkommens. Wie gesagt – die Berichterstattung in einigen Medien werde ich nicht weiter kommentieren, aber wenn ich nach dem Spiel im Radio höre „Leverkusen hat den Sieg nicht verdient gehabt“, dann frage ich mich ernsthaft, ob der Kollege von WDR 2 tatsächlich das gleich Spiel gesehen hat, wie ich!

Zu diesem vielfach postulierten „Arbeitssieg“ gegen Augsburg hast du die wesentlichen Dinge ja auf den Punkt gebracht, Cathy. Das sind eben diese Tage, an denen einem mal wieder klar werden sollte, dass Spektakel schön sind, aber am Ende nur wirklich sinnvoll mit einem Sieg für unsere Jungs . Drei Punkte – alles was zählt! Wenig Glanz, wenig Überragendes, aber immer wieder reingekniet und am Ende belohnt worden.

Ergänzend zu deiner schönen Hommage an unseren Kies: beispielhaft, wie er überall dort zu finden war, wo es nötig war. Eine Szene hat mich besonders beeindruckt. Es war so um die 75. Spielminute, oder etwas später, als man Stefan ansah, dass er so langsam die Fußballschuhe gerne ausgezogen hätte. Aber was macht der Bursche? Erkämpft sich den Ball und leitet einen Angriff der Werkself ein. Nicht in der Hälfte des Gegners, sondern an der eigenen Eckfahne!

Ein paar Sätze noch zur Stimmung in der BayArena, zum Support unserer Fans: Was da aus dem Norden des Stadions bei mir im Westen ankam war einfach nur großartig. Und wenn ich den Norden meine, dann meine ich alle, die mit dabei waren – egal in welchem Block. Aber gerade von meiner neuen Position kann ich den Support natürlich besonders schön beobachten. Und ich muss dir recht geben: geht es weiter weg vom C-Block wird es immer dünner, aber das ist ja nichts Neues. Einigen Zuschauern (und ja, es werden weniger) macht es einfach nur dann Spaß, wenn sie sich als Teil eines Fußballfestes fühlen dürfen. Bietet die Werkself dann nur fußballerische Alltagskost, kümmert man sich halt um seine Butterbrotdose und hofft, pünktlich im Pendelbus zu sitzen. Aber auch das gehört zu Leverkusen!

Seht ihr das alles anders? Oder genau so?

Schreibt eure Kommentare hier im Blog, oder auf unserer Facebookseite!

Übrigens: Den Sieg der Dortmunder gegen Frankfurt fand ich richtig gut 🙂 (Klaus)

„Einspruch“ … gegen die B-Elf!

Nach der EURO-Niederlage gegen Lissabon machte – mal wieder – ein seltsamer Begriff die Runde in Fan- und Medienkreisen: Die B-Elf!

Ich kenne die B-Klasse, die B-Säule, B-Ware, Güteklasse B und dann gab es auch mal die Deutsche B-Fußballnationalmannschaft (siehe Wikipedia). Aber eine schwarz-rote B-Elf? Was soll das? Das bleibt wohl das Geheimnis einiger Journalisten und der wenigen selbst ernannten Top-Trainer auf der Tribüne und auf der heimischen Couch.

B-Elf! Das klingt für mich nach Fußball von minderer Qualität und ich frage mich, welcher unserer Spieler denn so eine Bezeichnung verdienen würde. Mit Sicherheit fällt mir da niemand ein – und ich fände diese Klassifizierung auch unverschämt!

Es gibt für Trainer immer aktuelle Zwänge, besondere Gründe und taktische Überlegungen bei der Aufstellung der Mannschaft (Gründe, die übrigens nicht jedem Kritiker bekannt sind). Das Ziel ist immer der Erfolg und jeder Trainer ist davon überzeugt, die jeweils richtige Elf auf das Feld zu schicken. Dass am Ende auch mal eine Enttäuschung stehen kann, ist im Fußball normal. Und wäre es anders – es wäre ja einfach: Immer die A-Elf aufstellen und dann läuft es schon (nur seltsam, dass auch mit den so vehement vermissten und geforderten Spielern nicht alle Spiele gewonnen wurden).

Bei uns steht keine A-Elf und auch keine B-Elf auf dem Platz. Egal, wer gerade spielt – es ist immer unsere Werkself! Das wissen wir, das wissen unsere Fans und das werden wir auch heute gegen Augsburg erleben: Wir für euch – ihr für uns!

In diesem Sinne und mit schwarz-roten Grüßen
Klaus

Kies kämpft, Kies trifft, Kies schreibt …

… nach dem Unentschieden im Borussiapark auf seiner Facebookseite:

„Unglaublich dass du einfach für so einen Aufwand nicht belohnt wirst. Bringen uns immer selbst in Schwierigkeiten und kommst so zurück. Echt eine geile Moral von der Mannschaft. … !“

Zugegeben – es bedarf keiner besonderen journalistischen Recherche und auch keiner wahnsinnigen Kreativität, um diesen Spiel-Rückblick auf unseren Kies zu fokussieren. Nicht weil er der überragende Spieler war, oder wichtiger wäre für das Team, als andere. Weil er stellvertretend für Vieles steht, was die Mannschaft zurzeit auszeichnet: Einsatz, Moral, Selbstkritik und Fannähe! Aber bevor ich mich den aktuell so positiven Eigenschaften unserer Jungs widme, möchte ich auch noch ein paar Sätze zum Spiel am Niederrhein verlieren.

Ich habe mir nicht lange überlegen müssen, ob ich mit dem Ergebnis zufrieden sein soll – nein bin ich sicher nicht. Wir haben zwei Punkte verschenkt, die so einfach hätten mitgenommen werden können, wie schon lange nicht mehr. Die Borussia war gestern – die meiste Zeit – kein ernsthafter Gegner und hat es den wenigen, aber deutlich sichtbaren, Schwächen unserer Jungs zu verdanken, dass der Karnevalssamstag nicht zum sportlichen Aschermittwoch wurde. Trotz einer unglaublichen Präsenz und Überlegenheit der Werkself jubelten am Ende die Fohlen über einen eigentlich unmöglichen Punktgewinn. Aber es gibt halt nur eine einzige statistische Zahl, die klare Aussagen zum Ausgang eines Fußballspiels zulässt: die Anzahl der Tore! Ob 99 Prozent Ballbesitz, oder 20 zu 1 Ecken – wenn dem Gegner ein Prozent und eine Ecke zum Sieg reichen, dann spielt Überlegenheit keine Rolle mehr (dieses fiktive Zahlenspiel hat natürlich nur am Rande mit dem Spiel in Mönchengladbach zu tun)!

Schlagzeilen zum Spiel und Meinungen zu einzelnen Spielern findet ihr in den Pressestimmen auf der Homepage der Werkself! Ich werde mich auch diesmal nicht um Fehler und Fehlverhalten einzelner Akteure kümmern, auch nicht um die des Schiedsrichters: Elfmeter nicht gegeben, Tor nicht gegeben! Ja da kann man sich zu recht drüber aufregen. Aber hätten wir drei vermeidbare Gegentreffer verhindert und noch einige der meist klasse herausgespielten Torchancen genutzt – die (Fehl)Entscheidungen der Unparteiischen wären wohl eine wenig beachtete Randnotiz geblieben.

Individuelle Fehler und mangelnde Abstimmung führen oft zu brenzligen Situation, oder wie gestern zu drei Gegentoren. Über die kann man auf dem Platz lamentieren und diskutieren. Man kann aber auch einfach weiterspielen und zum richtigen Zeitpunkt zurückkommen.

Und das ist meine Essenz aus dem Spiel: Wie schon gegen Dortmund hat die Mannschaft Moral und Einsatzwillen bewiesen. Und dass unsere Jungs klasse kicken können, das haben sie auch gestern eindrucksvoll gezeigt. Als der Borussiapark gerade die erneute Führung der Fohlenelf bejubelte, spielte Sebastian Boenisch diesen feinen Pass auf Kies. Stefan beförderte mit seinem 100. Bundesligator die Feierlaune der Fohlenfans postwendend in den Keller und unsere Jungs waren wieder da. Bezeichnend auch die Entstehung des 3-2: Bevor Gonzo fantastisch mit Schü zauberte, erkämpfte sich Kies den Ball in der Hälfte der Borussia und zeigte einmal mehr seinen grenzenlosen Einsatzwillen. Und damit steht er stellvertretend für den Charakter unsere schwarz-roten. Für den auch gestern wieder laut besungenen „Deutschen Vizemeister – SVB!“.

Es macht Spaß mit der Truppe und mit unseren Fans. Auch nach dem späten Ausgleich der Borussia gab es den vollen Support aus der bunt kostümierten Leverkusener Kurve. Noch bevor sich unsere Jungs nach dem späten Ausgleich wieder Richtung Anstoßpunkt orientierten, gingen unsere Hände zum Himmel und produzierten rhythmisches Klatschen bis zum Abpfiff und darüber hinaus. Ich habe schon viele „geile Zeiten“ mit der Werkself erlebt und ich kann mit gutem Gewissen sagen: Die aktuelle Saison ist eine der Schönsten! Und ihr wisst, dass ich solche Aussagen nicht vom sportlichen Erfolg abhängig mache. So wie Cathy ja zuletzt schon geschrieben hat, freue auch ich mich über die Entwicklung von Stimmung und Support. Die Art und Weise, wie die Mannschaft den Weg Richtung Fans sucht und auch findet, trägt sicher auch dazu bei. Kies ist hier sicher auch ein prima Beispiel: Er ist immer für ein Foto mit seinen Fans bereit und über seine Facebookseite lässt er uns auch an seinen (privaten) Gedanken und Stimmungen teilhaben – schön, dass seine Mitspieler hier auch immer aktiver werden.

Und damit sind wir wieder in der sportlichen Realität angekommen. Stefan hat gestern auch gepostet:

 „Jetzt müssen aber wieder einmal Punkte her!“

Die sollten / müssen wir uns am Samstag gegen Augsburg in Leverkusen holen. Vorher steht noch das Hinspiel gegen Lissabon in der BayArena an. Aber bis es soweit ist, wünschen wir euch noch schöne Karnevalstage (soweit ihr euch zur jecken Narrenschar zählt) und sagen zum Schluss natürlich auch noch: „Danke HSV!“

Mit schwarz-roten Grüßen
Klaus

Vom Fan werden: „Oh, liebstes LEV!“

Ich kann gar nicht genau sagen, warum mir ausgerechnet  jetzt der Gedanke zu diesem Text gekommen ist. Um über die Gründe für Liebe und Leidenschaft zu seinem Verein zu schreiben, gibt es weder einen richtigen, noch einen falschen Zeitpunkt. Im Grunde genommen geht das immer. Auslöser war wohl eine kleine Diskussion unter Bayer 04 – Fans auf Facebook. Sinngemäß hieß es da beispielsweise: „Ich finde es schade, dass der Bayer in Deutschland nicht so eine große Anerkennung hat“, oder „Ich werde blöde angeschaut, wenn ich sage, dass ich Bayer-Fan bin“.

Mal unabhängig von der Tatsache, dass ich beide Aussagen so nicht (mehr) tragen kann und es (mittlerweile) auch anders erlebe, hat sich mir beim Lesen eine Frage gestellt: „Ist es nicht völlig egal was andere dazu sagen, dass mein Fußball-Herz für die Werkself, für einen Rekordmeister, für einen mal mehr mal weniger erfolgreichen Zweitligisten, oder einen schwarz-gelben Doppel- und Dreifachmeister schlägt?

Spielt es eine Rolle, ob mein Verein immer im TV zu sehen ist? Ist es wichtig, dass ich in jeder größeren Stadt Butterbrotdosen, Schnuller und andere Merchandisingartikel in meinen Vereinsfarben kaufen kann? Sollte es mir nicht egal sein, ob ich Blicke des Mitleids oder der Anerkennung zugeworfen bekomme, wenn ich mich als Fan meiner Mannschaft oute?

Ja, sollte es – und es ist mir egal. Denn wäre es mir nicht egal, hätte ich persönlich ein Problem, mich „Fan“ zu nennen – aber das soll bitte jeder für sich entscheiden. Als Fan ist meine Nähe zu einem Verein, einer Mannschaft, in erster Linie durch Emotionen bestimmt. Durch Gefühle, die irgendwann einmal durch irgendetwas ausgelöst wurden: ein unvergessenes Spiel, Familientradition, beste Freunde. Oder das Wichtigste (so vermute ich, wird es bei den meisten sein) – der Verein ist mit Begriffen verbunden wie Heimat, Wurzeln, oder Zuhause.

Mal abgesehen von ein paar Monaten nach meiner Geburt in Köln und den letzten zwölf Jahren, habe ich fast vierzig Jahre meines Lebens in Leverkusen verbracht. Und auch wenn ich nicht immer ein Fan von Bayer 04 war (das begann erst so richtig mit ca. 15 Jahren – 1979) gehörte der Verein doch zu meinem Leben dazu wie die Orte, zu denen ich immer die passenden Bilder habe, wenn ich mal wieder durch die Farbenstadt fahre: Bürrig (Kindheit und Jugend), Rheindorf (die Steppenwölfe), der Wasserturm und das Bayerkreuz (unsere Wahrzeichen), die Dhünn (Fahrradwege und Schlittenberge), der Reuschenberg (Abenteuerwald), die Carl-Duisberg-Schule (Abitur), Rundsporthalle und Kurt-Rieß-Halle (Handball), Sport-Center Samurai (Trainer und Training) – und eben auch das Stadion.

Viel von dem, was mich dann bewegt, finde ich wieder in einer kleinen Hommage von Schauspieler und Bayer-Fan Jan-Gregor Kremp an seine Heimatstadt:

“Oh, liebstes Lev! Pardon, verzeih’, das wird wohl nichts – das mit der Wahl zu Deutschlands schönstem Ort. Und schmink’s Dir ab: Du wirst auch nicht Kulturhauptstadt. Die Dhünn, die Dhünn, die heißt so, weil’s so ist. Doch komm’ ich heim, dann leuchtet mir mein Bayerkreuz. Das war schon so, als ich noch bartlos war. Ich kam zurück von öder Verwandtschaft. Und sah ich’s Kreuz, da wusst’ ich: Ich bin da. Oh, liebstes Lev! Du bist ja mein Zuhause. Du bist das Herz von meiner kleinen Welt. Ich hab’ die Erde mehrfach kreuz und quer durchfahren. Doch will ich sein beim alten Vater Rhein. Verseuchte Erde bleibt doch Heimatboden. Dort wo 04 dem Abstieg ewig trotzt. Meine Geburt, mein erster Kuss, mein letzter, gehör’n zu Dir wie Aspirin und Bier.“

(Das Lied „Liebstes Lev“ befindet sich auf der CD „Hundert Prozent Leverkusen“)

Auch wenn ich jetzt schon länger in einer Nachbarstadt wohne und arbeite –  und „Zuhause“ da ist, wo ich mit meiner Familie glücklich bin: Die kurze Fahrt nach Leverkusen ist immer wieder ein Besuch in der Heimat. Dazu gehört eben auch die Werkself.

Ich finde unseren Club geil – weil er ist, wie er ist. Und das zeichnet Fans doch aus. Uns ist es egal, ob andere Stadien voller, andere Fans lauter, oder die Pokalvitrinen mehr gefüllt sind. Wer seinen Verein und den Fußball liebt, der soll es zeigen dürfen – mit Leidenschaft, friedlich, egal wann und egal wo und unabhängig davon, was andere von unserer Fußballiebe halten. Das gilt für uns Werkself-Fans genauso, wie für den Rest der Fußballrepublik Deutschland. Und jeder Fan, der zu seinem Verein, seiner Leidenschaft steht, verdient unseren Respekt!

Seid einfach stolz auf euren Club, auf euer Team – ich bin es auch!

Und wie seht ihr das? Wie wichtig ist es, wie andere euren Lieblingsverein sehen?

(Antworten und Diskussionen gerne hier als Kommentar, oder auf unserer Facebookseite)

Drei Punkte für Kies

Nach dem grandiosen Auftakt am vergangenen Wochenende geht es am Samstag nun gegen Freiburg. Dieses Mal, ohne die Befürchtung auf einen Ex-Spieler zu treffen, an den ich schon einmal mein Herz verloren habe. Auch auf die Statistiken möchte ich verzichten. Die sprechen eine recht deutliche Sprache und auch wenn es kein leichtes Spiel wird, so sagen die Zahlen doch einen Sieg unserer Jungs voraus.

Ja, wenn die Zahlen dann so ein Spiel entscheiden können. Das tun sie aber nicht, was heißt, wir treffen auf einen Gegner, der es in sich hat und in dieser Saison schon viel Kampfgeist beweisen konnte. Freiburg hat sich in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gedrängt, spielt konstanter und greift dieses Saison nun auch auf die internationalen Plätze an. Freiburg will oben mitspielen und wenn sie gewinnen, können sie theoretisch auf den vierten Tabellenplatz rutschen.

Trotzdem glaube ich, dass wir Chancen auf drei Punkte haben. Wir wollen den Anschluss an die Bayern nicht verlieren, wie haben die letzten Spiele einen immensen Kampfgeist und Spielfreude gezeigt. Wir haben eine top Mannschaft, die inzwischen auch zueinander gefunden hat. Und vor allem steht Kies 100 Ligator an. Ich bin recht zuversichtlich, dass er sich das zum Geburtstag (für alle die es noch nicht mitbekommen haben: der Gute wird heute 29) schenken wird. Und wenn er gut drauf ist, macht er gleich zwei und reiht sich damit in die Liste der Spieler ein, die gegen Freiburg die meisten Tore in einem Spiel geschossen haben. Dafür sind tatsächlich nur zwei Treffer nötig.

Abergläubische würden an dieser Stelle zwar darauf hinweisen, dass drei der fünf besten Treffer in dieser Saison nicht mehr in Leverkusen sind (Ballack, Barnetta, Derdiyok) aber ich denken, das sollte uns nicht abschrecken. Ich glaube an einen klaren Sieg. Mindestens ein 2:1, auch wenn es sicher nicht ganz so leicht wird. Das letzte Spiel gegen Freiburg haben wir gut gewonnen, das davor nicht. An das Spiel kann ich mich nicht mehr erinnern. Um so besser ist mir in Erinnerung geblieben, wie ein paar Leverkusenfans versucht haben, den Freiburgern Robin Dutt mitzugeben. Vergeblich. Man tätschelte uns mitleidig die Schulter und wünschte uns für die sportliche Zukunft alles Gute. Ich bin mir ganz sicher, diese Szenen wird nach dem Spiel niemand sehen. Unser Trainergespann wird sicher wieder den richtigen Riecher beweisen und die perfekte Mannschaft auf den Rasen schicken. Und dann können wir uns zusammen über drei weitere Punkte freuen.

Neverkusen means Vizekusen: Schwarz-rot international!

Viele von euch kennen mittlerweile das außergewöhnliche Projekt von Friederike, Eric, Patrick und Tom – den „Neverkusen-Podcast“ (nein, ich bin nicht immer eurer Meinung, aber ihr seid großartig).

Auch das Magazin „NORDKURVE aktUL“ ist auf die internationalen Vizekusener aufmerksam geworen und hat sich mit Eric, dem Bayer-Fan aus LA, unterhalten

Auszug:

„Am Ende, glaube ich, stehen wir als Dritter hinter den 

Bayern und dem BVB, aber eine Champions League-Einladung bekommen wir bestimmt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Bayern jetzt in der Rückrunde ein paar Punkte liegen lassen. Und wer weiß, vielleicht können wir die noch einholen und endlich an ihnen vorbeiziehen. Aber ich bin auch lange genug Leverkusen-Fan um zu fürchten, dass alles noch in die Hose gehen könnte. Nein, lassen wir das lieber. Ich finde die Mannschaft wahnsinnig toll dieses Jahr und wenn es wieder „Vizekusen“ – oder Neverkusen“ – heißt, bin ich verdammt zufrieden. Hauptsache, wir sind die Nummer eins am Rhein – und so wird es immer sein!“

Das Interview mit Eric – mit vielen Infos zur Idee, der Entstehung und den Themen des Podcasts – lest ihr hier: Neverkusen

Bloggen mit schwarz-rotem Fußballherz

Nachdem Cathy mit gutem Beispiel vorangegangen ist, dürfen auch von mir ein paar Gedanken zu unserem Blog und der Motivation hier zu schreiben nicht fehlen. Um es direkt auf den Punkt zu bringen: Es macht Spaß! Ohne diesen Aspekt würde es den Blog (das Blog?) so nicht geben. Für uns beide ist es ein Hobby, dem wir in unserer – knapp bemessenen – freien Zeit mit großer Freude nachgehen. Beruflich habe ich genug mit PR, Social-Media und Kommunikation zu tun, dennoch ist mir einiges dran gelegen, hier alles das zu formulieren, was mir rund um den Fußball so in den Kopf kommt (und was mir interessant genug erscheint, um es zu teilen).

Logischerweise dreht es sich in erster Linie um die Werkself!

Seit 1979  – es war die letzte Saison in Liga 2 – darf ich mich als Schwarz-roten bezeichnen (und das nicht nur, weil meine Mutter die ersten Kutten der Rheindorfer Steppenwölfe genäht hat). Ich bin in Leverkusen aufgewachsen, zur Schule gegangen und ich habe schon während meines Studiums an der Sporthochschule in Köln Bayer 04 als Reporter von 1991 bis 1998 medial intensiv begleitet: für Radio Leverkusen, Radio Köln, die Sportschau und Sport im Westen. Seit 2001 darf ich in der BayArena ins Mikro quatschen – nach wie vor mit Leidenschaft und Spaß, egal ob es gerade mal gut oder weniger gut für schwarz-rot, oder den Fußball allgemein läuft.

Ich habe ja schon mehrere Projekte auf Facebook gestartet, bin aber irgendwann zu dem Schluss gekommen, dass es keine 1904te Fanseite braucht, die jede Neuigkeit der Werkself um die Welt schickt – um mich dann wieder über zu viele unqualifizierte, teils unverschämte Kommentare zu ärgern. Ausgewählte Themen mal mehr oder weniger umfangreich zu beleuchten ist da deutlich spannender und ein Blog – kombiniert mit der Facebookseite – das passende Medium.

Die Idee, mit Cathy ein Projekt zu starten gab es schon was länger, musste aber aus privaten Gründen verschoben werden – umso mehr freue ich mich, dass wir jetzt loslegen konnten. Gerade diese Konstellation der doch sehr unterschiedlichen Autoren ist einer der besonderen Anreize des Projektes, zumal wir letztlich ein Ziel haben: wir möchten unsere Leidenschaft für den (schwarz-roten) Fußball mit euch teilen und unsere persönliche Sicht der Dinge vermitteln. Dabei werdet ihr feststellen – und viele kennen meine Meinung aus früheren Postings – wir werden immer versuchen, positive Aspekte in den Vordergrund zu stellen und notwendige Kritik sachlich und an Tatsachen belegt zu formulieren. Wie ihr wisst, bin ich kein Typ für Statistiken und für die Recherche fußballerischen Komplettwissens (hoffe, Cathy übernimmt das, wenn es nötig ist). Mir geht es vor allem um eine positive Darstellung der Dinge, die mir wichtig sind – und wenn ich schreibe, dann so, wie es mir Spaß macht und wie ich es am besten kann.

Ich hoffe, ihr habt auch Spaß daran!

Schwarz-rote Grüße
Klaus

Der DFB-Pokal hat keine eigenen Gesetze!

Stimmt auffallend: Der DFB-Pokal hat keine eigenen Gesetze! Wer nicht mindestens ein Tor mehr als der Gegner erzielt ist raus – so oder so! Zum Last-Minute-Aus in Wolfsburg gibt es – rein sportlich – aus meiner Sicht auch nicht so viel zu sagen. Ich habe das Spiel mit meinem Kumpel Matthes geschaut, der ja in seiner kölschen Betrachtungsweise die reine Fußball-Lehre immer sehr trocken interpretiert: „Dat hätt nit sinn müssen!“

Genau – auf den Punkt gebracht. Das habe ich mir nach der ersten Enttäuschung auch gesagt: „Hätte es nicht, ist aber so“. Weil wir es leider nicht geschafft haben, die Leverkusen/Wolfsburger Führung durch Boenisch/Fagner rechtzeitig mit dem einen oder anderen Tor auszubauen. Ein zweiter Treffer der WERKSELF wäre mit Sicherheit der Schlüssel für das Tor zum Viertelfinale gewesen.

Aber es ist nun mal nicht jedes Spiel ein Fußball-Feuerwerk, nicht jedes Mal können und dürfen wir eine Demonstration taktischer und spielerischer Überlegenheit erwarten. Im Wolfsburg hat am Ende die Mannschaft gewonnen, die die Fehler des Gegners entscheidend für sich genutzt hat. Das Spiel sah über 90 Minuten keine Mannschaft, die aufgrund zwingender Chancen nur auf den nächsten Treffer ins gegnerische Tor warten musste.

Ein Eigentor der Wolfsburger, eine insgesamt schlampig gelöste Situation im Strafraum der WERKSELF – das 1-1 war ein logisches Ergebnis der Pokaltagesform beider Teams und irgendwie haben nur noch auf den Abpfiff und auf die nächsten 30 Minuten Spielzeit gewartet. Warum wir unser kaltgestelltes Verlängerungskölsch bis auf Weiteres dem Kühlschrank überlassen haben?

Unsere Jungs haben es leider nicht geschafft, den zweiten Treffer nachzulegen, als sich die Wölfe noch kollektiv Gedanken über die Entstehung des 0-1 machten. Nein – im Gegenteil! Es waren die Wolfsburger, die immer mal wieder eine Art von Gefahr im Bayer-Strafraum produzierten. Allerdings stand ja Leverkusens Bester im Tor – Bernd Leno zeigte in diversen Situationen, was wir da für einen klasse Jungen zwischen den Pfosten stehen haben. Die Tore konnte er beim besten Willen nicht verhindern und sein Team wirkte gerade in der zweiten Hälfte wenig angriffslustig. Vom schnellen Umschalten nach erzwungener Balleroberung mit unmittelbarem Stürmereinsatz, wie vor allem gegen den HSV perfekt praktiziert, war wenig bis nichts zu sehen. Und so mussten Strafraum- und Stürmerszenen zwangsläufig in die Kategorie „Mangelware“ eingeordnet werden.

Die Gegentore waren, wie schon in Hannover, die Folge individueller Missgeschicke. Sie einzelnen Spielern vorzuwerfen, die in den Wochen zuvor mit Klasseleistungen für den zweiten Platz sorgten, halte ich für bedenklich. Natürlich war Ömers Aktion unglücklich – und das kann er sicher besser. Aber ohne den unnötigen Ballverlust bei der eigenen Offensivaktion zuvor, wäre es dazu gar nicht erst gekommen.

Wer gemeinsam mit dem Team die Siege feiert, der muss auch mit der Mannschaft die Niederlagen ertragen. Und ja – ich verstehe jede Enttäuschung über das Pokal-Aus. Auch ich hätte gerne mal wieder ein Pokalheimspiel erlebt, oder eine emotionale Partie mit unseren Freunden aus Offenbach. Was mir aber definitiv nicht in den Sinn kommt: Der pokaltechnisch missglückte Jahresabschluss reduziert meine Freude über die Hinrunde und den Stolz auf unsere WERKSELF um genau null Prozent.

Auf nach Lissabon

Seit dem frühen Nachmittag wissen unsere Fans jetzt auch, dass es am 21. Februar ins schöne Lissabon geht – sicher eine lohnenswerte Tour nach Portugal, touristisch in jedem Fall. Mit den sportlichen Aussichten der WERKSELF im Europapokal werden wir uns hier im Blog befassen, wenn es soweit ist. Fest steht: Im Hinspiel gegen Benfica, am 14. Februar in der BayArena,  muss die Grundlage für das Achtelfinale gelegt werden. Dort würde der Sieger des Duells Dynamo Kiew gegen Girondins Bordeaux auf die Schwarz-roten warten.

Alles Weitere zu unseren Gedanken, Meinungen, Rückblicken und Ausblicken lest ihr in Kürze in unseren ganz persönlichen WERKSELF-Bilanzen 2012 (Cathy macht nächste Woche den Anfang)!

Ich wünsche euch eine wunderschöne Weihnachtszeit und einen tollen Start in das neue Jahr!

Schwarz-rote Grüße
Klaus