Bloggen mit schwarz-rotem Fußballherz

Nachdem Cathy mit gutem Beispiel vorangegangen ist, dürfen auch von mir ein paar Gedanken zu unserem Blog und der Motivation hier zu schreiben nicht fehlen. Um es direkt auf den Punkt zu bringen: Es macht Spaß! Ohne diesen Aspekt würde es den Blog (das Blog?) so nicht geben. Für uns beide ist es ein Hobby, dem wir in unserer – knapp bemessenen – freien Zeit mit großer Freude nachgehen. Beruflich habe ich genug mit PR, Social-Media und Kommunikation zu tun, dennoch ist mir einiges dran gelegen, hier alles das zu formulieren, was mir rund um den Fußball so in den Kopf kommt (und was mir interessant genug erscheint, um es zu teilen).

Logischerweise dreht es sich in erster Linie um die Werkself!

Seit 1979  – es war die letzte Saison in Liga 2 – darf ich mich als Schwarz-roten bezeichnen (und das nicht nur, weil meine Mutter die ersten Kutten der Rheindorfer Steppenwölfe genäht hat). Ich bin in Leverkusen aufgewachsen, zur Schule gegangen und ich habe schon während meines Studiums an der Sporthochschule in Köln Bayer 04 als Reporter von 1991 bis 1998 medial intensiv begleitet: für Radio Leverkusen, Radio Köln, die Sportschau und Sport im Westen. Seit 2001 darf ich in der BayArena ins Mikro quatschen – nach wie vor mit Leidenschaft und Spaß, egal ob es gerade mal gut oder weniger gut für schwarz-rot, oder den Fußball allgemein läuft.

Ich habe ja schon mehrere Projekte auf Facebook gestartet, bin aber irgendwann zu dem Schluss gekommen, dass es keine 1904te Fanseite braucht, die jede Neuigkeit der Werkself um die Welt schickt – um mich dann wieder über zu viele unqualifizierte, teils unverschämte Kommentare zu ärgern. Ausgewählte Themen mal mehr oder weniger umfangreich zu beleuchten ist da deutlich spannender und ein Blog – kombiniert mit der Facebookseite – das passende Medium.

Die Idee, mit Cathy ein Projekt zu starten gab es schon was länger, musste aber aus privaten Gründen verschoben werden – umso mehr freue ich mich, dass wir jetzt loslegen konnten. Gerade diese Konstellation der doch sehr unterschiedlichen Autoren ist einer der besonderen Anreize des Projektes, zumal wir letztlich ein Ziel haben: wir möchten unsere Leidenschaft für den (schwarz-roten) Fußball mit euch teilen und unsere persönliche Sicht der Dinge vermitteln. Dabei werdet ihr feststellen – und viele kennen meine Meinung aus früheren Postings – wir werden immer versuchen, positive Aspekte in den Vordergrund zu stellen und notwendige Kritik sachlich und an Tatsachen belegt zu formulieren. Wie ihr wisst, bin ich kein Typ für Statistiken und für die Recherche fußballerischen Komplettwissens (hoffe, Cathy übernimmt das, wenn es nötig ist). Mir geht es vor allem um eine positive Darstellung der Dinge, die mir wichtig sind – und wenn ich schreibe, dann so, wie es mir Spaß macht und wie ich es am besten kann.

Ich hoffe, ihr habt auch Spaß daran!

Schwarz-rote Grüße
Klaus

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4 Gedanken zu „Bloggen mit schwarz-rotem Fußballherz

  1. Sehr treffend formuliert.

    Ich war nach dem Aufstieg im Haberland und seitdem komme ich nicht mehr los. Möchte ich auch gar nicht. Ich habe seitdem immer zu ‚meinem‘ SVB gestanden. Ich war noch Jugendlich und hatte einen schweren Stand. Mein Vater ist Schalker seit seiner Kindheit, meine Mutter hat sympathien für den HSV. Selbst unser damaliger Nachbar war Schalker. Die wollten mich natürlich ‚bekehren‘, haben es aber nicht geschafft. Irgendwann, sehr viel später, habe ich mich einem Fanclub angeschlossen. Habe dort eine zeitlang den Vorsitz gemacht. Es war einfach nur geil. Leider haben mich private Dinge davon abgehalten, diesen ‚Job‘ weiter auszuführen. Heute bin ich nicht mehr organisiert in einem Fanclub, aber ich bin des öffteren im Stadion. Man hat halt noch so seine Kontakte und es kommen immer wieder neue hinzu.

    Manche Menschen träumen schwarz-weiß …… ich träume rot-schwarz

    Liebe Grüße
    Ralf Winkelmann

    • Na mit Schalke und dem HSV hast du es ja zumindest rheinisch-neutral angetroffen. Meine Familie kommt aus Köln und Umgebung – meines erstes Bundesligaspiel (ich war klein und konnte mich nicht wehren) habe ich in Müngersdorf gesehen!

  2. Zu zweit einen Blog zu befüllen ist nicht immer ganz einfach, ich kenne das aus längerer Bloggererfahrung. Wenn ihr aber von Anfang an gegensätzlich an die Sache herangeht, ist das vielleicht gar kein schlechter Ansatz, weil dann klar ist, dass ihr eh unterschiedliche Ding macht. Hauptsache, ihr seid euch einig was das Layout und den grundsätzlichen Auftritt angeht 😉

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